Fantastische Kunst - Galerie

Silke Schilling, FÜLLE, 34x34cm, Aquarell, 2007
FÜLLE, 34x34cm, Aquarell, 2007

vision

Vision: STRUCTURE, 2009

andeutung

Andeutung: THE WAYOF THE BUTTERFLY, 2010

zeichen

Zeichen: BALANCE, 2008

inspired by place

Inspired by place: CHANGE in Altgeld Gardens, 2010


die surreale bildsprache der psyche

Dieses Portal zeigt Arbeiten, die überwiegend zwischen 2007 und 2011 entstanden.

Das künstlerische Unternehmen begann mit einer Erkundung der wissenschaftlichen Methode des deutschen Dichters und Naturwissenschaftlers J. W. Goethe, der die Kunst für einen validen Erkenntnisweg hielt. Wissenschaft braucht Offenheit gegenüber dem Unerwarteten und die Fähigkeit zum Staunen, Kreativität und Intuition ebenso wie die Kunst. Sie können den Tunnelblick verhindern und ergänzen rationale, empirische Forschung zu einem ganzheitlichen Ansatz.

 

 

Die visuellen Reflexionen der Intuitionen, die meine wissenschaftlichen Studien begleiteten, waren jedoch auch ein faszinierendes Phänomen. Deshalb machte ich die Bildsprache zum Thema der Recherche und berührte neben der Kunstgeschichte einige Geistes- und Naturwissenschaften. Dies ergab u. a. Erkenntnisse über den Sinn und Unsinn von Interpretationen, die über historische Zeiträume und Kulturzonen variieren.

Die fantastische Kunst auf diesen Seiten entstand aus Begegnungen mit Orten, Menschen und Situationen, aus dem Betrachten und Hinhören und dem Bewusstmachen innerer Resonanzen.

Einige absichtliche und reichlich beiläufige Meditation hatte Anteil an der Erkundung; Träume waren nicht unwesentlich. Dabei wurde klar, dass das Surreale nichts Übernatürliches ist.

Die Fähigkeit der Psyche, spontan Bilder zu formen, steht prinzipiell allen Menschen zur Verfügung - ebenso wie das Spektrum an Gefühlen, Konzepten und Intuitionen, aus denen sie entstehen.

Einige Themen und Elemente mögen deshalb als archetypisch und/oder die eigenen wiederzuerkennen sein. Was sie jedoch bedeuten, ist kaum einzugrenzen. Für mich jedenfalls keinen Tag ganz das Gleiche wie gestern.